Samstag, 11. Februar 2017

Das Feedback der ketogenen Ernährung

Willkommen zum Feedback meiner 21 Tage ketogenen Ernährung.

Ehrlich gesagt weiß ich überhaupt nicht wo ich anfangen soll.
Es gab so viele Eindrücke die ich hier nicht mehr wieder geben kann.
Zumal mich auch noch die Grippe für eine Woche niedergestreckt hatte.
Trotzdem habe ich auch in dieser Woche an meinem Plan festgehalten, nur der Sport musste leider pausieren.
Für ich persönlich ist krank sein grausam. Ich bin inzwischen sehr aktiv und jeder Tag ohne etwas zu machen ist ein verlorener Tag. Aber nun, es ist wie es ist und man kann es nicht ändern.

Was habe ich erreicht?
Mein Plan ist fast aufgegangen.
Mein Ziel waren die 95kg zu erreichen.
Heute morgen war ich auf der Waage und sie zeigte 95,5kg.
Die 500g kann ich gut verschmerzen.


Insgesamt habe ich innerhalb der 21 Tage 2,8kg abgenommen.

Ich bin von dem Ergebnis beeindruckt!
Mein Kalorien lagen im Schnitt täglich bei 2149cal. Das ist mehr wie ich sonst zu mir nehme.
Aber man darf dabei nicht vergessen, Fett ist sehr kalorienhaltig. Mit den 2149cal liege ich aber immer noch unterhalb meines täglichen Bedrafs, der bei 2540cal liegt.

War es schwer?
Ja!
Ketogene Ernährung ist meiner Meinung nach nicht einfach.
Man muss sein Essverhalten komplett umstellen.
Fertigprodukte sind dafür nicht geeignet, denn da ist überall Zucker drin.
Inzwischen gibt es zahlreiche Bücher die das bestätigen.
Die Industrie macht uns zuckerabhängig und damit meine ich nicht die Süßigkeiten. Nein, die packen heute überall Zucker oder noch ekeliger, Zuckerersatzstoffe in die Produkte. Dadurch wird dem Kunden suggeriert, das die Produkte gesund sind, was aber nicht der Fall ist.
Aber das ist ein anderes Thema.
Zurück zum Essverhalten.
Ich esse gerne Fleisch und bin auch in der Küche sehr erfinderisch. Trotzdem hatte ich öfter keine Ideen was ich mir machen soll. Daher gab es oft Hackfleisch oder grobe Bratwurst. Das lag aber auch daran, dass ich auch auf den Geldbeutel aufpassen wollte. Ich hätte mir auch hochwertige Produkte kaufen können. Aber was bringt eine Ernährung, die sich der große Teil der Leser nicht leisten kann?
Meiner Meinung nach nichts. Daher ging es überwiegend zum Discounter. Dort gibt es auch alles was man braucht und zwar preiswert.
Fleisch, Käse, Joghurt, Gemüse, Fisch, Eier gibt es in jedem Discounter für wenig Geld und man kann die Produkte einfach zum Wocheneinkauf packen.
Das ist etwas was ich jedem empfehle. Macht euch einen Plan für eine Woche. Kleinigkeiten kann man immer noch einkaufen aber den größten Teil einmal die Woche.

Sportliche Einbußen?
Da war ich sehr skeptisch.
Sport ohne Kohlenhydrate? Wie soll das gehen?
Die Fragen habe ich mir die ganze Zeit gestellt.
Ich bin sehr vorsichtig an meinen Sport gegangen. Man könnte sogar sagen ängstlich.
Ja ich hatte Angst einfach zusammen zu klappen.
Aber dem war nicht so.
Die letzte Woche fühlte ich mich so gut wie lange nicht mehr.
Voller Energie bin ich in meinen Sport gestartet. 
Sonntag ein kurzer Lauf, noch etwas geschwächt durch die Grippe.
Montag 25 Minuten Intervalltraining mit meiner Juniorgruppe.
Dienstag 60 Minuten Lauftraining mit meiner Laufgruppe.
Mittwoch 80 Minuten Kampfsport, auch ein wenig zurückgehalten wegen der Grippe.
Donnerstag 60 Minuten Lauftraining, ging wesentlich besser.
Freitag 80 Minuten Kampfsport, Power ohne Ende.
Heute Samstag, Ruhetag.
Morgen Sonntag, großer Lauf.
Ja, ich fühle mich gut.
Nicht wie bei anderen Diäten. Müde, kraftlos, demotiviert. Nein, im Gegenteil.
Mein Köper verbrennt das Fett und das ist es was ich wollte. Ohne auch die Muskelmasse anzugreifen. Selbst mein Kampfsporttrainer war begeistert und der ist nicht so schnell zu beeindrucken.
Hätte mich die eine Woche Grippe nicht aufgehalten, wären noch ein oder zwei Kilo gefallen, aber wenn nicht dann nicht.

Gesundheit
In der ersten Woche kämpft der Körper.
Es kam mir vor wie ein Entzug.
Ein Zuckerentzug. Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Muskelzuckungen, leicht gereizt. Verdauungsprobleme. Aber das war klar, dass das kommt.
In der zweiten Woche kam dann die Grippe.
Abgesehen davon ging es ganz gut, außer die Verdauung wollte nicht so richtig anlaufen.
Ab der dritten Woche und der Zunahme von Ballaststoffen war alles super.
Keinerlei körperliche Beschwerden mehr. Ich habe Energie und konnte sie umsetzen.

Wollte ich aufgeben?
Ja! Das wollte ich.
Ich liebe Nudeln, Reis, Brot, Brötchen, Süßes.
Aber ich habe mich durchgekämpft und gewonnen.

Abschließendes Fazit.
Ketogene Ernährung ist einfach und auch nicht.
Es gibt viele Hürden zu meistern aber der Erfolg gibt mir und all den anderen Recht.
Wer es sich leisten kann greift zu hochwertigen Produkten aber im Discounter kann man auch alles bekommen.
Körperliche Probleme sind am Anfang ganz normal und gehen um Laufe der Zeit auch wieder weg.
Den inneren Schweinehund muss man jeden Tag aufs neue überwinden.
Seine Kalorien muss man trotzdem im Auge behalten.
Wer kann sollte Sport machen, dass macht das Ganze noch wirkungsvoller.
Wer Fett isst und auf Kohlenhydrate verzichtet kann abnehmen.
Mein Ergebnis und das von all den anderen zeigt, dass es wirklich funktioniert.

Ich hoffe, dass dieser Blog andere motiviert auch diesen Schritt zu wagen.
Ich war skeptisch aber habe es versucht und habe mein Ziel erreicht.
Probiert es aus, traut euch!

Bis zum nächsten mal.

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